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Heigenbrücken Die kommunalpolitische Arbeit mehr in Szene setzen, mehr Mitglieder gewinnen und die monatlichen Stammtische wiederbeleben: Diese Ziele sind in der Hauptversammlung der Freien Wähler Heigenbrücken-Jakobsthal am Donnerstagabend festgelegt worden.
So wünschte sich Matthias Weber einen besseren Informationsfluss aus dem Gemeinderat und forderte: »Wir müssen mit Blick auf 2014 aktiver werden«. Ziel müsse es sein, einen vierten Gemeinderat der Freien Wähler zu stellen. »Wir machen was, wir tun was, aber wir verkaufen uns nicht gut genug«, stellte Thomas Niesigk fest.
Mit dem Logo?
Um die Arbeit der Freien Wähler künftig besser der Öffentlichkeit zu präsentieren, wollen die Freien Wähler nun im Gemeinderat beantragen, bei Veröffentlichungen im Amtsblatt ein eigenes Logo verwenden zu dürfen. Auch die eigene Homepage müsse aktualisiert werden, hieß es.
Anlass zur Diskussion gab die Frage Webers, warum sich Heigenbrücken nicht dem Spessarträuberland angeschlossen habe. Vorrangiges Ziel müsse sein, Heigenbrücken als Wohnort zu erhalten. Sonst würden die Touristen irgendwann in einen verlassenen Ort kommen, so Weber.
Leere Wohngebäude
Joachim Fischer gab zu bedenken, dass im Ortskern Wohngebäude leer stünden. Die Maßnahmen des Gemeinderats, die Schule und das Rathaus zu sanieren, dienten aber dem Erhalt der Infrastruktur und damit der Sicherung Heigenbrückens als Wohn- und Lebensort, waren Fischer und Niesigk überzeugt.
Schließlich blickte der Vorsitzende Joachim Fischer auf das vergangene Jahr zurück. Die drei Gemeinderäte der Freien Wähler hätten sich bei allen im Gremium anstehenden Themen aktiv eingebracht, so seine Bilanz. Die Arbeit im Gemeinderat ist nach Meinung Fischers »geprägt vom Willen aller, die gestellten Aufgaben sachgerecht zu lösen«. ahe
Bericht MainEcho vom 12./13.03.2011
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